„Aufrecht und stark“! – Seelsorge und Sittlichkeit im Eichstätt der Nachkriegszeit

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die seelsorglichen Aktivitäten und sittlichen Ansinnen auf nationaler wie lokaler Ebene vor allem auf Jugendliche und deren Schutz ausgerichtet, denn sie galten als der wichtigste Hoffnungsträger. Roxane Sporer und Félicien Hakizimana haben sich mit den Volksmissionen im Allgemeinen und den Kapellenwagenmissionen im Speziellen, wie sie auch hierzulande stattfanden, sowie dem Thema Sittlichkeit in Eichstätt beschäftigt.

Gerade in den 1950er Jahren wurde auch in Eichstätt vehement um die Aufrechterhaltung der Sittlichkeit gekämpft, die Seelsorge und mit ihr die Rechristianisierung bekamen wieder einen größeren Stellenwert. Doch welche Bereiche umfassten diese Bemühungen? Welche Probleme taten sich auf?

Roxane Sporer ist mithilfe einiger Akten aus dem Eichstätter Diözesanarchiv diesen Fragen nachgegangen und stellt die ambivalente Situation in den 1950er Jahren zwischen versuchter „Restauration“ alter Werte- und Normvorstellungen auf der einen Seite und Neubeginn auf der anderen Seite heraus.

Seelsorge und Sittlichkeit

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